Krüzzbrür-Ordensträger des Jahres 2010 – Dr. Karl Allgaier am 14.11.2022 im Alter von 69 Jahren verstorben

Welch einen Schock mussten die Familie und wir alle erfahren.
Dr. Karl Allgaier, Krüzzbrür-Ordensträger des Jahres 2010, ist verstorben. Vor allem der Familie, aber auch uns blieb keinerlei Zeit, sich von Karl zu verabschieden. Welch ein Schmerz! Den Schmerz der Familie können wir nur ansatzweise erahnen, aber auch wir, die Freundinnen und Freunde des Pfarrausschuss Heilig Kreuz und alle Krüzzbrür sind zutiefst geschockt. Unsere Gedanken sind bei der Familie und bei Karl.

Die Nachricht von Karls Tod machte viele sprachlos und hinterlässt Entsetzen. Reaktionen, die vernehmbar sind: „völlig unfassbar“ – “riesiges Unglück“ – „warum muss dies sein“ – „ich bin geschockt“ – „mir fehlen die Worte“ – „fürchterlich“ – „er wird uns fehlen“ – „wie können wir trösten“ – „die arme Familie“ – „ich bin geschockt und kann es noch gar nicht verdauen und wahrhaben“ – „ein Mensch mit Herz und Seele und ein echter guter Freund hat uns verlassen“ – wir stehen hier, sind fassungslos und fragen “warum?”

Karl war ein besonderer Mensch, der das Herz am richtigen Fleck hatte, der seine Heimatsprache liebte und weiter entwickelte, ein Mann mit einem besonderen Humor, einer wunderbaren Herzlichkeit, mit wunderbaren und auch vielen spontanen Beiträgen, ein Gefühlsmensch mit dem Gespür für die Situation und dem Öcher Sprachgefühl. Man hörte ihm gerne zu.

Er lebte für die Familie, die vielen Freundinnen und Freunde, für sein Oche und das Öcher-Platt. Er pflegte mit allen ein sehr freundschaftliches Verhältnis, er hat viel für die Öffentlichkeit gemacht, er war aufmerksam, zugewandt und klug. Seine Geschichten und Anekdoten brachten viele zum Lachen und zum Nachdenken, an manchen Tagen sprudelte es nur so aus ihm heraus. Karl stand auch zum Glauben und zur Frömmigkeit. Glaube und Gebete waren ihm wichtig.

Man konnte Karl immer für Unterstützung und Beratung fragen, er war einfach immer da, wenn man ihn brauchte! Gemeinsam haben wir Krüzzbrür mit Karl viel erleben dürfen. Er liebte und engagierte sich für das Ehrenamt und er hatte so manchen „Posten“ inne. Es viel ihm schwer, Nein zu sagen.

Karl der Wissenschaftler, der Bildungsmensch, der Akademieleiter und der Motor für das Öcher Platt, für den Thouet-Preis und für uns Krüzzbrür. Im Jahre 2010 machten wir ihn zum „Krüzzbrür-Ordensträger“ – welch ein Glücksgriff für uns. Er war auch für uns Krüzzbrür immer da, wenn wir ihn riefen, und er war mit seiner Frau Bruna bei unseren Veranstaltungen und Aktionen immer dabei. Karl wird uns bei unseren Herrenabenden fehlen, Herrenabende ohne Karl sind eigentlich nicht vorstellbar: seine Spontanität, sein Humor, seine Flexibilität, sein Wissen werden fehlen, aber es muss weiter gehen. Karl war präsent und machte uns und viele andere fröhlich, ihm schwappten viele Sympathien zu, diese hatte er auch verdient.

Wir vermissen gemeinsam einen tollen Menschen. Unsere Anteilnahme gilt vor allem der Familie. Alles, was wir Gutes und Schönes über ihn denken, ist Realität, kann aber nicht trösten. Karl wird – wenn auch in anderer Weise – weiter bei der Familie und bei uns sein.

In unserem Jahresabschluss-Gottesdienst am 4. Advents-Sonntag, 18. Dezember 2022 um 10.00 h in der Kirche Heilig Kreuz werden wir in besonderer Weise an Karl denken und für ihn und die Familie beten.

In enger Verbundenheit mit der Familie

für den Pfarrausschuss Heilig Kreuz
„De Krüzzbrür“
Franz-Josef Staat
Vorsitzender