Am Aschermittwoch ist alles vorbei …

… könnte man meinen. Ein alter Brauch ist Karneval oder Fastnacht, an dessen Ende der Aschermittwoch steht. Bunte Verkleidung oder Masken gehören dazu. In einigen Teilen des Landes sollen die Masken Angst einjagen, um die bösen Geisten und den Winter zu vertreiben. Das ist wohl auch ohne Verkleidung und Karnevalsumzüge, allein mit medizischen Masken gelungen. Vorige Woche lagen die Temperaturen noch im zweistelligen Minusbereich, die nächsten Tage nach Aschermittwochen werden auf zweistellige Plusbereiche prognostiziert.

Aber vorbei ist am Aschermittwoch noch lange nicht alles. Die Pandemie-bedingten Einschränkungen gehen weiter. Haben wir denn seit dem letzten Jahr nicht schon auf genug verzichten müssen? Diese Frage stellte auch Pfr. i.R. Franz-Josef Radler am heutigen Aschermittwoch im Gottesdienst in Heilig Kreuz und gab in seiner Predigt auch gleich die Anwort darauf. Gott wird uns Kraft geben, auch in der nun folgenden 40-tägigen Fastenzeit, die wir zugleich als Gnadenzeit begreifen dürfen. Er ist immer bei uns.

Den Gottesdienstbesucherinnen und -besucher wurde unter Berücksichtigung der besonderen Situation diesmal kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, stattdessen wurde ein wenig Asche berührungsfrei aufs Haupt gestreut.

Das traditionelle Fisch-mit-Pellkartoffel-Essen des Pfarrausschusses im Anschluss an den Gottesdienst ist wie alles andere natürlich auch ausgefallen. Blieb also nur die Empfehlung: Jeder für sich zuhause.

Michael Mathar

Et es mär eämol Fastelovvend

Der Pfarrausschuss Heilig Kreuz singt „Öcher Leddche“.

Unter der Leitung von Rudi Erdmann sangen damals die Pfarrausschuss-Mitglieder ein Potpourri altbekannter Aachener Lieder. Begleitet an den Instrumenten wurden sie von Michael Wirtz.

  1. Öcher Jonge
  2. Et es jo Fastellovvend
  3. Op der Pläi
  4. De Frau Timm
  5. Fränzje
  6. Jusch, jusch, jusch
  7. Margarete
  8. Ene Puckel ejjen Siif
  9. Türelüre Lissje
  10. Nicht weit von hier
  11. Mädchen meiner Seele
  12. Vür sönd va Oche
  13. Oche Alaaf
  14. als Zugabe: Et es mär eämol Fastelovvend

Herrenabend 2021

Krüzzbrur 2021

Normalerweise hätte es sich am 02. Februar 2021 bei den Ramrath-Brüdern in der Gaststätte am Knipp ordentlich geknubbelt. Und mit Sicherheit wäre hierüber auch in den Zeitungen berichtet worden.

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Wintergedicht

Sehnsucht nach dem Frühling
(Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874)

O wie ist es kalt geworden
und so traurig, öd‘ und leer!
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr.

Auf die Berge möcht‘ ich fliegen,
möchte sehn ein grünes Tal,
möcht‘ in Gras und Blumen liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.

Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang.

Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald,
bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald!

Ein gesegnetes und gesundes neues Jahr 2021

wünscht der Pfarrausschuss Heilig Kreuz.

Krippe in Heilig Kreuz

So wie der Stern die drei Könige zum Kind in der Krippe von Bethlehem geführt hat, so symbolisiert er auch für die Sternsingerinnen und Sternsinger den Wegweiser zu Gott.

Leider können sie uns in diesem Jahr nicht persönlich ihre Segenswünsche überbringen, singen und auf dem Gemeinschaft stiftenden Weg für andere, notleidende Kinder in der Welt sammeln.

Das diesjährige Sternsingerlied „Wollt ihr mit uns die Welt verändern?“ , gesungen vom virtuellen Sternsingerchor gibt es hier zu hören und zu sehen.

Jahres-Abschlussgottesdienst der Krüzzbrür

Am Freitag, den 18.12.20 fand unter Einhaltung aller Corona-Bestimmungen der Jahres-Abschlussgottesdienst der Krüzzbrür in Hl. Kreuz statt. Der über dem Hauptportal von Hl. Kreuz eingemeißelte Wahlspruch der Kartäuser „Stat crux, dum volvitur orbis“, übersetzt: „Die Welt dreht sich, doch das Kreuz steht!“, bildete das Leitmotto, unter dem der von Vorstandsmitglied Rainer Klügel und Helmut Jacobi vorbereitete Gottesdienst gefeiert wurde.

Die Messfeier wurde von unserem Krüzzbrür-Ordensträger Pfr.i.R. Ralf Freyaldenhoven gehalten. Während sich um uns herum die Welt verändert, steht das Kreuz in Form von Glauben an Gott und Vertrauen auf Gott fest in unseren Herzen. In seiner Predigt bat Pfr.i.R. Ralf Freyadenhoven, es sollte jeder einmal für sich hinterfragen, ob der Glaube und das Gottvertrauen wirklich noch seinen festen Platz in unseren Herzen hat.

Rainer Klügel verwies in seiner Ansprache darauf, dass dieses Kreuz – der Glaube an Gott – uns Mut, Hoffnung und Zuversicht gibt. Hoffnung, Mut und Zuversicht stellen für uns gerade in den jetzigen Tagen ein große Hilfe dar. Als hoffnungsbringendes Zeichen wurde zudem eine „Krüzzbrür-Corona-Kerze“ gesegnet und entzündet.

Begleitet von Regionalkantor Thomas Linder an der Orgel beeindruckteTenor und Krüzzbrür-Ordensträger Willy Schell erneut mit seiner Stimme. Alle Anwesenden, denen das Singen ja nicht erlaubt war, spendeten ihnen nach dem Schlusslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ kräftig Beifall.

Im Gottesdienst wurde auch unserer verstorbenen Freunde und Freundinnen gedacht:

  • unseres langjährigen Mitglieds Matthias Preuth,
  • Jutta Katsaitis-Schmitz,
  • Ponttor-Ordensträger Hein Engelhardt,
  • Beate Ungruhe, Ehefrau unseres Mitglieds Alfons Groneschild,
  • Krüzzbrür-Ordensträger Pfr. Hubert Leuchter,
  • unseres langjährigen Präses Pfr i.R. Heinrich Korr.

Das anschließende Treffen im Pfarrhaus bei Christstollen mit Weihnachtsleberwurst musste leider aber verständlicherweise entfallen. Dies wurde aber am vierten Adventssonntag im ganz kleinen Kreis digital per Videokonferenz nachgeholt.

M.Mathar

St. Martin in Heilig Kreuz

Leider konnte coronabedingt in diesem Jahr der Martinszug nicht in gewohntem Umfang stattfinden. Kein Versammeln und keine Martinsgeschichte in der Kirche, keine Musikkapellen, kein Singen von Martinsliedern, kein Umzug durch das Pontviertel mit St. Martin auf dem Pferd, begleitet von vielen, vielen Kindern mit ihren bunten Laternen, kein Martinsfeuer auf dem Schulhof.

Vor diesem Hintergrund hatte die Kita Heilig Kreuz sich alternativ etwas anderes einfallen lassen. Die drei Kita-Gruppen, die „Bären“, „Delfine“ und „Schmetterlinge“ wollten ursprünglich in der Martinswoche getrennt an verschiedenen Tagen eine kleine Laternenrunde am Veltmanplatz oder Lousberg drehen – Kinder, Eltern und Erzieherinnen. Wegen Corona durfte daraus leider nichts werden.

Ganz ohne Gedanken an St. Martin sollte es denn doch nicht sein, war man sich in der Kita einig. So wurde am Martinstag, am 11.11. in jeder der drei Gruppen die Martinsgeschichte erzählt. Als Vorlage dienten die Strophen des Martinliedes. In den beiden Gruppen mit den größeren Kindern wurde die Geschichte nachgespielt: Ein Kind trug einen mit Klett gehaltenen Umhang, den es teilte und eine Hälfte davon einem anderen Kind gab. Um den Aspekt des Teilens noch weiter zu verdeutlichen wurde ein großes Brot unter allen Kindern geteilt.

Zudem nahm die Kita Heilig Kreuz an der Lichttütenaktion des Bistums teil. Unter dem Motto „Zünd ein Licht an“ konnten die Kinder mit jemand anderem ihre ausgemalte Tüte teilen, also weiter verschenken und auf diese Weise den St.Martingedanken weitertragen.

Bevor die Kinder nach Hause gingen, erhielt jedes noch einen Weckmann, der von unserem Krüzzbrür-Ordensträger Michael Nobis gespendet wurde.

Für den Pfarrausschuss Heilig Kreuz

Michael Mathar

Pfr. i. R. Heinrich Korr und Träger der Sonderstufe des Krüzzbrür-Ordens verstorben

In der für uns alle so schweren Corona-Zeit erreichte uns am Abend des 30. Oktober 2020 die sehr traurige Nachricht, dass Pfr. i. R. Heinrich Korr im Alter von 82 Jahren im Seniorenheim St. Laurentius verstorben ist. Dort hatte er seit einigen Monaten sein “neues” Zuhause gefunden, nachdem er im Winter und nach langem Krankenhausaufenthalt zunächst zur Kurzzeitpflege im Seniorenheim St. Raphael in der Soers war. Jedoch war eine Rückkehr in seine Wohnung im Pfarrhaus von Heilig Kreuz, wo er fünf Jahrzehnte im Pontviertel lebte, nicht mehr möglich. Bei den Ordensschwestern hat er die letzten Monate seines erfüllten Lebens erlebt.

Wir sind erschrocken und extrem traurig, mit Heinrich einen sehr guten und langjährigen Freund verloren zu haben. Heinrich war für viele von uns und auch für viele in unserer Gemeinde Heilig Kreuz ein wichtiger Mensch. Er war mit vielen nicht nur als Seelsorger sondern auch als Freund sehr eng verbunden.

Heinrich Korr war seit seiner Einführung zum Pfarrer von Heilig Kreuz im Jahr 1977 Präses der Krüzzbrür. Für sein langjähriges Wirken als Präses sind wir ihm sehr dankbar. Nachdem er die Leitung der Pfarre / Gemeinde abgegeben hatte, war er bis zuletzt aktives Mitglied im Pfarrausschuss.

Als ob wir eine Vorahnung hatten, dass unser Freund Heinrich nicht mehr lange unter uns weilen würde, führte unser Vorstandsmitglied Dr. Rainer Klügel im August dieses Jahres noch ein sehr persönliches Interview mit ihm im Seniorenheim St. Laurentius. Das ausführliche Interview ist in unserem aktuellen Aktionsheft abgedruckt.  Das Aktionsheft ist hier als Download zu finden.

Die Inhalte des Interviews sind nun sozusagen sein Testament für uns alle. Folgendes hat er uns im Interview mit auf den Weg gegeben:

„Ich wünsche euch, dass ihr aufmerksam bleibt, dass ihr wahrnehmt, wie ihr miteinander umgeht, dass ihr rücksichtsvoll seid, achtsam, dem Himmel nah. Der Gemeinde wünsche ich, dass alles bleibt, was bis jetzt läuft, dass das Engagement nicht nachlässt. Das fängt an beim Kirchenvorstand, beim Gemeinderat, beim Pfarrausschuss, bei all denen, die Gottesdienste vorbereiten, die die Gemeinde am Leben halten. Und wenn ihr mal im Schatten steht, dann denkt daran, dass da auch irgendwo Licht sein muss. Und das Licht ist sehr viel größer, als der Schatten, den es wirft. Für mich ist Gott das Licht.“

Heinrich Korr wurde am 9. März 1963 im Aachener Dom zum Priester geweiht und feierte in St. Michael in Burtscheid seine Primiz. 1977 wurde er als Pfarrer in Heilig Kreuz eingeführt und dort feierte er auch am 9. März 2013 sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Bei seinem goldenen Priesterjubiläum hielt er die Predigt selbst und sagte uns, dass er gerne noch etwas machen möchte. Dieser Wunsch wurde ihm erfüllt, denn bis zum Jahresbeginn 2020 wirkte er in seiner geliebten Gemeinde Heilig Kreuz weiter mit.

Pfarrer Heinrich Korr war über viele Jahre nicht nur unser Pastor, sondern er war stets ein Mann, dem man vertrauen konnte.

Es war dem Pfarrausschuss Heilig Kreuz im Jahre 2009 eine Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung, Pfarrer Heinrich Korr als Träger der Sonderstufe des Krüzzbrür-Ordens auszuzeichnen. Wir als Pfarrausschuss Heilig Kreuz haben unserem Pfarrer und Freund Heinrich Korr viel zu verdanken.

Wir glauben, er ruht sich jetzt bei Dem aus, den er ein Leben lang verkündet hat!

In unserem Jahresabschluss-Gottesdienst am Freitag, 18. Dezember 2020 um 18.30 h in Heilig Kreuz werden wir in besonderer Weise an Pfarrer i. R. Heinrich Korr denken und für ihn beten.

In enger Verbundenheit

sein Pfarrausschuss Heilig Kreuz
„De Krüzzbrür“

Franz-Josef Staat
Vorsitzender

 

Neues Krüzzbrür-Aktionsheft

Ab Anfang November liegt die achte Ausgabe unseres Aktionsheftes im Schriftenstand der Kreuzkirche, in den Geschäften der Anzeigengeber, sofern dies gewünscht wurde, und an ausgewählten Orten mit Bezug zum Pontviertel und/oder den Krüzzbrürn aus.

Wer vorab schon einmal das neue Aktionsheft durchblättern möchte, kann dies gerne hier online tun.

Krüzzbrür-Ordensträger Pfr. Hubert Leuchter verstorben

Foto: Pfarre St. Katharina Aachen

Am Sonntag 4. Oktober ist unser Krüzzbrür-Ordensträger des Jahres 1993, Pfr. Hubert Leuchter, nach schwerer Krankheit im Aachener Luisenhospital im Alter von 72 Jahren verstorben.

Auch wenn er lange nicht mehr zu den Veranstaltungen der Krüzzbrür gekommen ist, so war in den Reihen der Krüzzbrür doch immer ein Platz für ihn frei – selbst beim eng bestuhlten Herrenabend in der Traditionsgaststätte „Am Knipp“.

Wir werden Hubert Leuchter in unsere Gebete aufnehmen.

Pfarrausschuss Heilig Kreuz