Karnevals-Eröffnungsgottesdienst

Unter dem Motto „Oche driehnt sich jeck“ fand zur Eröffnung der Karnevalssession am 11. Januar 2023 wieder ein ökumenischer Wortgottesdienst auf Öcher Platt in der Citykirche Aachen statt. Unter anderem wirkten an diesem Gottesdienst unser Ehrenpräsident Leo Bardenheuer sowie unsere Krüzzbrür-Ordensträger Armin Drack und Ägid Lennartz mit. Musikallisch begleitet wurde der Gottesdienst auch von dem mit uns verbundenen Musikzug der KG Grün-Weiss Lichtenbusch unter der Leitung von Heinz Sauer.

Bilder hierzu siehe auf der Facebook-Seite des AAK

Es führt uns der Stern zu der Krippe hin

beginnt die zweite Strophe des bekannten Sternsingerliedes „Wir kommen daher aus dem Morgenland“, das zu Jahresbeginn sicherlich viele Sternsinger*innen singen, wenn sie wieder von Haus zu Haus ziehen und den Segen bringen.

Folget dem Stern!“ ist auch der Leitspruch des diesjährigen 23. Aachener Krippenweges. Ein Teil des Krippenweges ist u.a. die Krippenlandschaft in der Heilig-Kreuz-Kirche. In deren Mittelpunkt steht das nach Kriegsende von einem neugotischen Altarbild erhalten gebliebene Relief der Heiligen Familie.

Ebenfalls Teil des Krippenweges ist die daneben im Kreuzpunkt befindliche Krippe aus Aachens Partnerstadt Naumburg. Die 60 bis 90 cm großen Figuren dieser Krippe wurden von Bernd Schöbel mit einer Kettensäge aus Baumstämmen geformt.

Die Krippe als Ort, an dem Gott Mensch geworden ist und Hoffnung schenkt. Dem Stern als Wegweiser zur Krippe folgend wünscht der Pfarrausschuss Heilig Kreuz

EIN GESEGNETES UND GESUNDES NEUES JAHR 2023

 

 

Jahresabschluss-Gottesdienst der Krüzzbrür

Am 4. Adventsonntag fand der von Pfarrausschuss-Mitgliedern vorbereitete Jahres-Abschlussgottesdienst der Krüzzbrür in Hl. Kreuz in Form eines Wortgottesdienstes statt. Der diesjährige Leitgedanke: „Was wirklich zählt – Auf der Suche nach Frieden…“.

Mit entsprechendem Bezug zu diesem Leitgedanken waren denn auch die Texte ausgelegt, die Vorstandsmitglied Rainer Klügel in seiner Funktion als Gottesdienstleiter sowie weitere Mitwirkende des Pfarrausschusses vorgetragen hatten.

Krüzzbrür-Ordensträger Willy Schell konnte leider krankheitsbedingt seine Tenor-Stimme nicht erklingen lassen. An seine Stelle trat Markus Krings mit wunderbaren Gesangsdarbietungen, begleitet von Krüzzbrür-Ordensträger Ägid Lennartz an der Orgel. So sang der ehemalige Domsingschüler in Aachener Heimatsprache das Bonhoeffer-Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und „Ave Maria“.

Im Gottesdienst wurde auch unserer verstorbenen Freunde gedacht:

  • Ponttor-Ordensträger Hubert Nadenau
  • Pfarrausschuss-Mitglied Paul Jodocy
  • Krüzzbrür-Ordensträger Dr. Karl Allgaier

Beim Verlassen der Kirche teilten Pfadfinderinnen der Pfadfinderschaft St. Georg das Friedenslicht aus Bethlehem aus. Im Anschluss sind viele Gottesdienstbesucher*innen der Einladung des Pfarrausschuss in den Gemeindesaal zum adventlichen Treffen mit  Kaffee, Christstollen und Weihnachtsleberwurst gefolgt.

M.Mathar

 

Krüzzbrür-Ordensträger des Jahres 2010 – Dr. Karl Allgaier am 14.11.2022 im Alter von 69 Jahren verstorben

Welch einen Schock mussten die Familie und wir alle erfahren.
Dr. Karl Allgaier, Krüzzbrür-Ordensträger des Jahres 2010, ist verstorben. Vor allem der Familie, aber auch uns blieb keinerlei Zeit, sich von Karl zu verabschieden. Welch ein Schmerz! Den Schmerz der Familie können wir nur ansatzweise erahnen, aber auch wir, die Freundinnen und Freunde des Pfarrausschuss Heilig Kreuz und alle Krüzzbrür sind zutiefst geschockt. Unsere Gedanken sind bei der Familie und bei Karl.

Die Nachricht von Karls Tod machte viele sprachlos und hinterlässt Entsetzen. Reaktionen, die vernehmbar sind: „völlig unfassbar“ – “riesiges Unglück“ – „warum muss dies sein“ – „ich bin geschockt“ – „mir fehlen die Worte“ – „fürchterlich“ – „er wird uns fehlen“ – „wie können wir trösten“ – „die arme Familie“ – „ich bin geschockt und kann es noch gar nicht verdauen und wahrhaben“ – „ein Mensch mit Herz und Seele und ein echter guter Freund hat uns verlassen“ – wir stehen hier, sind fassungslos und fragen „warum?“

Karl war ein besonderer Mensch, der das Herz am richtigen Fleck hatte, der seine Heimatsprache liebte und weiter entwickelte, ein Mann mit einem besonderen Humor, einer wunderbaren Herzlichkeit, mit wunderbaren und auch vielen spontanen Beiträgen, ein Gefühlsmensch mit dem Gespür für die Situation und dem Öcher Sprachgefühl. Man hörte ihm gerne zu.

Er lebte für die Familie, die vielen Freundinnen und Freunde, für sein Oche und das Öcher-Platt. Er pflegte mit allen ein sehr freundschaftliches Verhältnis, er hat viel für die Öffentlichkeit gemacht, er war aufmerksam, zugewandt und klug. Seine Geschichten und Anekdoten brachten viele zum Lachen und zum Nachdenken, an manchen Tagen sprudelte es nur so aus ihm heraus. Karl stand auch zum Glauben und zur Frömmigkeit. Glaube und Gebete waren ihm wichtig.

Man konnte Karl immer für Unterstützung und Beratung fragen, er war einfach immer da, wenn man ihn brauchte! Gemeinsam haben wir Krüzzbrür mit Karl viel erleben dürfen. Er liebte und engagierte sich für das Ehrenamt und er hatte so manchen „Posten“ inne. Es viel ihm schwer, Nein zu sagen.

Karl der Wissenschaftler, der Bildungsmensch, der Akademieleiter und der Motor für das Öcher Platt, für den Thouet-Preis und für uns Krüzzbrür. Im Jahre 2010 machten wir ihn zum „Krüzzbrür-Ordensträger“ – welch ein Glücksgriff für uns. Er war auch für uns Krüzzbrür immer da, wenn wir ihn riefen, und er war mit seiner Frau Bruna bei unseren Veranstaltungen und Aktionen immer dabei. Karl wird uns bei unseren Herrenabenden fehlen, Herrenabende ohne Karl sind eigentlich nicht vorstellbar: seine Spontanität, sein Humor, seine Flexibilität, sein Wissen werden fehlen, aber es muss weiter gehen. Karl war präsent und machte uns und viele andere fröhlich, ihm schwappten viele Sympathien zu, diese hatte er auch verdient.

Wir vermissen gemeinsam einen tollen Menschen. Unsere Anteilnahme gilt vor allem der Familie. Alles, was wir Gutes und Schönes über ihn denken, ist Realität, kann aber nicht trösten. Karl wird – wenn auch in anderer Weise – weiter bei der Familie und bei uns sein.

In unserem Jahresabschluss-Gottesdienst am 4. Advents-Sonntag, 18. Dezember 2022 um 10.00 h in der Kirche Heilig Kreuz werden wir in besonderer Weise an Karl denken und für ihn und die Familie beten.

In enger Verbundenheit mit der Familie

für den Pfarrausschuss Heilig Kreuz
„De Krüzzbrür“
Franz-Josef Staat
Vorsitzender

Sessionseröffnung 2022

Bei der Sessionseröffnung des Pfarrausschusses Heilig Kreuz am 12.11.22 im Gemeindeheim in der Kreuzherrenstraße wurde der designierten 50. Krüzzbrür-Ordensträger vorgestellt: Es ist Pfarrer Werner Rombach, Pastor der Pfarrei Christkönig in Erkelenz, den aber doch Vieles mit Heilig Kreuz verbindet.

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Herbstfest 2022

Kurzmitteilung

Herbstfest 2022

Am 31. Oktober 2022 veranstaltete der Pfarrausschuss Heilig Kreuz gemeinsam mit Krüzzbrür-Ordensträger Dr. Wendelin Haverkamp wieder ein buntes Herbstfest in den Katakomben (KHG), Pontstraße 74-76, Aachen.

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Neues Krüzzbrür-Aktionsheft

Der Erscheinungstermin des 11. Aktionsheftes hatte sich aus verschiedenen Gründen leider nach hinten verschoben. Nun aber liegt die 11. Ausgabe unseres Aktionsheftes wieder wie gewohnt im Schriftenstand der Kreuzkirche, in den Geschäften der Anzeigengeber, sofern dies gewünscht wurde, und an ausgewählten Orten mit Bezug zum Pontviertel und/oder den Krüzzbrürn aus.

Gerne kann das neue Aktionsheft auch online hier auf den Seiten unserer Hompage durchblättert werden.

Paul Jodocy im Alter von 82 Jahren friedlich eingeschlafen

Trotz des Wissens, dass es Paul seit Jahren gesundheitlich nicht mehr gut ging und besonders die letzten Jahre nach dem Tod von Ulla im Jahr 2019 von Schmerz, Schwäche und Traurigkeit geprägt waren, sind wir doch sehr bestürzt und traurig, dass Paul am 8. Juli verstorben ist. Wie uns berichtet wurde, ist Paul mit einem Lächeln im Gesicht eingeschlafen. Man kann es nur so deuten, dass er den Übergang in ein anderes Leben mit frohem Herzen geschafft hat.

Wir alle wir alle vermissen einen besonderen Menschen!

Paul war trotz gesundheitlichen Einschränkungen immer da, hat sich aufgeopfert, kein Weg war ihm zu schwer. Paul hat Kräfte aufgebracht, die für manchen unvorstellbar waren. In seinem langen und erfüllten Leben war Paul nicht nur für seine Familie und die Enkelkinder da, nein, Paul und auch seine Ulla haben sich auch über viele Jahrzehnte ehrenamtlich engagiert: unsere Gemeinde Heilig Kreuz, der Pfarrausschuss sowie das Pontviertel waren für Paul und Ulla immer Heimat.

Im Jahr 1984 wurde Paul in den Pfarrausschuss Heilig Kreuz berufen und war seitdem über Jahrzehnte mit hohem Engagement dabei. Er war im Pfarrausschuss eine treibende Kraft und immer zugegen, wenn man ihn brauchte. Selbstverständlich war für ihn auch, dass er sich im Pfarrausschuss in vorderster Front einbrachte. Viele Jahre fungierte er im Vorstand als 1. Schriftführer und im weiteren Verlauf auch als Kassenführer der „Freud- und Leidkasse“, wobei dieses Amt damit verbunden ist, dass er über viele Jahre allen Geburtstagskindern – d.h. allen Pfarrausschuss-Mitgliedern und deren Partnerinnen sowie allen Krüzzbrür-Ordensträgern über Jahre schriftlich zum Geburtstag gratulierte und gemäß unserer internen Regelungen bei Bedarf auch kleine Präsente besorgte und persönlich überreichte. Gerade diese Tätigkeit war und ist zeitaufwendig und von herausragender Bedeutung für unseren Kreis.

Wir als Pfarrausschuss und Freunde können Paul für sein Engagement für und im Pfarrausschuss nur unseren besonderen Respekt zollen und Danke sagen. In Erinnerung an unseren Paul der folgende Text (Urheber unbekannt):

Das kleine Dankeschön

Es war einmal ein kleines Dankeschön, das größer werden wollte.

Die Mutter strich ihm über den Kopf und meinte:

„Ich fürchte, du bleibst ein kleines Dankeschön, vergiss aber nie:

ein kleines Dankeschön ist besser als die größte Selbstverständlichkeit!“

Auf einer Wanderung sagte das Dankeschön zu einem Kind:

“Ich fände es schön, wenn du mich brauchen könntest.“

Der Junge aber sagte:

“Was, danken? Wofür denn, etwa für die Hausaufgaben, die wir immer aufhaben?

Oder dafür, dass mein Fahrrad einen Platten hat?

Soll ich danken, wenn meine Geschwister mich nerven?“

Das kleine Dankeschön schlich leise weg und fragte:

„Will mich denn keiner haben?“

Kurze Zeit später kam es zu einem alten Mann:

“Willst du mich nicht haben?“

„Wem soll ich denn danken“, entgegnete er unzufrieden,
meinen Kindern, die sich nicht um mich kümmern?
Oder dem Arzt, der immer eine saftige Rechnung schreibt?“

„Vielleicht könntest du ein kleines Dankeschön an Gott richten?“

„Ach, du liebe Zeit“, rief der alte Mann „wie käme ich denn dazu?“

„Na, dafür, dass du noch leben darfst, dass du immer etwas zu essen hast,
dass du die Sonne und die Blumen sehen darfst“, sagte das kleine Dankeschön.

“Was ist das alles gegen mein Rheuma und gegen meine Einsamkeit?“ unterbrach der alte Mann.

So wanderte das kleine Dankeschön weiter.

Es klagte: “Alle fragen nur: Warum?

Was bringt das?

Ich habe es so schwer!

Dabei gehöre ich zum Lebenswichtigen überhaupt.

Denn nur wer danken kann, wird glücklich leben.

Wenn das Leben dankenswert ist, dann ist es auch liebenswert.“

Und das kleine Dankeschön kam zum Schluss:

“Wer sich Zeit nimmt, Atem zu holen,

wer wieder richtig sehen lernt, der kann auch richtig danken
und lernt die Freude am Leben neu kennen.

Und bis heute sucht das kleine Dankeschön nach Menschen,
die es aufnehmen und haben wollen.

 

Paul hatte das kleine Dankeschön gefunden und im Herzen getragen und wir sind unserem Paul zu Dank verpflichtet und sprechen dies auch gerne aus. 

Alles, was wir Gutes und Schönes über Paul denken, ist Realität, kann aber nicht trösten. Paul wird – wenn auch in anderer Weise – weiter bei der Familie und bei uns sein. Wir vermissen gemeinsam einen tollen Menschen und einen besonderen Freund. Paul wird der Familie und auch uns fehlen. Wir alle werden und müssen Paul immer in sehr guter Erinnerung behalten.

In enger Verbundenheit mit der Familie

Franz-Josef Staat
Pfarrausschuss Heilig Kreuz
Vorsitzender

Halbjahresabschluss

Zum Halbjahresabschluss am 24.06.22 haben sich die Pfarrausschussmitglieder mit Partnerinnen zu einem Spaziergang einer etwas anderen „Art“ getroffen. Es ging um Street-Art, die es im und ums Pontviertel an den verschiedensten Stellen zu entdecken gab. Dem zunächst sorgenvollen Blick nach oben, ob sich die angekündigten Gewitterschauern über den Köpfen ergießen könnten, wich bald die Betrachtung der eindrucksvollen Wandgemälde, an denen man sonst oftmals achtlos vorbeigeht.

Michael Mathar führte die kleine Gruppe auf dem knapp 1 1/2-stündigen Rundgang an vielen Graffiti vorbei, die bis dahin zumeist vorher so noch nicht wahrgenommen wurden.

 

Zudem gab es zu einigen der Graffiti und deren Erstellern noch nähere Erläuterungen, die auch in dem verteilten Flyer nachzulesen waren. Trockenen Fußes erreichte die Gruppe schließlich wieder die Hl.Kreuz-Kirche, die Ausgangspunkt und Ziel der Strecke zugleich war.

Im gegenüberliegenden „La Finestra“, wo bereits weitere aus der Pfarrausschussfamilie warteten, die an der Graffiti-Tour nicht teilnehmen konnten, wurde sich schließlich bei einem kühlen Getränk erfrischt und der Ausflugstag bei leckerem italienischen Essen beendet.