„Verborgener Gott. Zur Bildwelt des Göttlichen in der Moderne“ war in der Überschrift zum Krüzzbrür-Kulturabend am 16. April zu lesen. Nicht nur der Titel, der für sich nicht selbst erklärend ist und wohl ein ganz spezielles Thema andeutet, machte neugierig und ließ die große Zahl der Interessierten in den Gemeindesaal von Heilig Kreuz strömen. Auch der Vortragende Prof. Dr. Max Kerner war sicherlich für Viele Anlass, diese Veranstaltung zu besuchen. In seiner ihm eigenen Art lenkte er die Aufmerksamkeit des Publikums auf ein Thema, das durchaus kontrovers diskutiert werden kann.
Ausgehend von der Maltechnik des Malers Michael Triegel im Stil der Renaissance und über den Bezug zu seinen Bildern in diversen Ausstellungen, gelangte Max Kerner zu der Frage, wie sichtbar kann das Göttliche im Bild dargestellt werden oder ist es doch eher das, was nicht zu sehen ist. Anhand der Bilder Triegels, die teils verstörend und provokativ wirken, ging er dieser Frage auf den Grund.
Den Abschluss bildete Max Kerner mit einem Resümee über Triegels Bild „Dunkle Nacht“ aus dem Jahr 2018, dass Gott Licht ist und man von der Finsternis zum Licht gelangt.



