Halbjahresabschluss 2020

Eigentlich hätte an dieser Stelle ein netter kleiner Bericht über die Aktivitäten der Pfarrausschussmitglieder und ihrer Partnerinnen gestanden, entweder eine Besichtigung, eine Führung oder ein gemütlicher Spaziergang mit anschließender Einkehr. Corona bedingt musste allerdings das als Halbjahresabschluss geplante Vorhaben für dieses Jahr ausgesetzt werden. Schade!

Über die geplanten Pfarrausschusveranstaltungen im zweiten Halbjahr wird auf der nächsten Versammlung am 22. Juli 2020 entschieden. Mal sehen, wie es weitergehen wird. Da ist schon was dran, wenn Thomas Thelen, Chefredakteur der Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten in seinem Corana-Tagebuch schreibt: „Es sind merkwürdige Zeiten“.

M.Mathar

 

„Goethe von der Juttastraße“ oder …

der „Poet aus Oche“ – Hein Engelhardt – im Alter von 92 Jahren verstorben

Am Morgen des Christi Himmelfahrttags ist Hein Engelhardt im Alter von 92 Jahren verstorben. Der Feingeist und große Förderer des „Öcher Platt“ starb am 21. Mai, konnte loslassen und kann nun endlich wieder mit seiner geliebten Henny zusammen sein.

Der Öcher Mundart gehörte seit Jahrzehnten seine ganze Leidenschaft. Auf den Bühnen in Aachen war er zu Hause. Bei unserem Herrenabend der Krüzzbrür im Januar 2007 haben wir Hein Engelhardt zum Ponttor-Ordensträger gekürt. Hein war ein besonderer Gönner und Freund des Pfarrausschuss Heilig Kreuz. Wir konnten Hein jederzeit ansprechen, ob er bei einer unserer Veranstaltungen mit einem seiner Gedichte auftritt. Beim Herrenabend der Krüzzbrür freuten sich immer alle Anwesenden, wenn Hein in seine Sakkotasche griff und wieder eines seiner Gedichte vortrug. Seine tausende Gedichte, Vierzeiler und Sinnsprüche sowie hunderte Kurzgeschichten und Übersetzungen beschreiben vieles und alles. Hein freute sich darüber, wenn auch andere seine Gedichte vortrugen oder abdruckten. Wir sind dankbar dafür, dass wir von ihm die Erlaubnis erhalten haben in jedem unserer „Aktionshefte des Pfarrausschuss Heilig Kreuz“ eines seiner Gedichte abzudrucken.

Wir, die Krüzzbrür haben Hein viel zu verdanken, aber auch die Stadt Aachen und insbesondere der Öcher-Platt-Verein verdanken ihm viel. Für jede Gelegenheit hatte er ein Gedicht oder besser gesagt: ein „Öcher Rümselche“ parat. Mit seinen Gedichten und Texten im Öcher Platt lässt so manches ausdrücken, wofür das Hochdeutsch keinen Raum lässt. Hein spielte mit den Worten und der Mundart und zeigte eindrucksvoll, dass die Mundart eine Kultursprache ist.

Als ob wir in Zeiten des Corona-Virus nicht schon genug ertragen müssen, heißt es jetzt auch noch Abschied nehmen von einem tollen Menschen. Hein war ein Öcher, den wir alle besonders mochten, ein liebevoller Ehemann, Vater, Schwiegervater, Großvater und Freund.

Wir alle wussten, dass es Hein in letzter Zeit – dies vor allem auch altersbedingt – nicht gut ging und in erster die Familie, aber auch viele Öcherinnen und Öcher, Vereine und Gruppierungen werden Hein vermissen. Er hat uns allen so viel gegeben.

Jetzt im 93. Lebensjahr ist Hein von uns gegangen. Hein hatte ein langes Leben und durfte vieles erleben. Viele Aachenerinnen und Aachener werden ihn vermissen, er hat den Öchern viele tolle Öcher-Platt-Gedichte hinterlassen und so wird er uns immer in Erinnerung bleiben.

Nach dem Tod seiner lieben Henny im November 2016 war es für Hein sehr schwer. Auch seine geliebte Henny ist genau wie Hein im 93. Lebensjahr verstorben. Hein und Henny durften viele schöne gemeinsame Jahre erleben und haben beide ein stolzes Alter erreicht. Aber, egal ob jung oder alt, gesund oder krank, der Moment an dem ein geliebter Mensch vom irdischen Leben Abschied nehmen muss, tut weh und der Mensch wird vermisst. Wir Krüzzbrür erinnern uns an sehr schöne Begegnungen mit Hein und Henny.

Alles, was wir Gutes und Schönes über Hein denken und schreiben, ist Realität, kann aber nicht trösten. Hein wird – wenn auch in anderer Weise – weiter bei der Familie und bei uns sein. Wir vermissen gemeinsam einen tollen Menschen und einen besonderen Freund.

Wir alle werden und müssen Hein immer in sehr guter Erinnerung behalten.

In enger Verbundenheit mit der Familie

Franz-Josef Staat
Pfarrausschuss Heilig Kreuz
Vorsitzender

Gedanken zum Mai

Im Wonnemonat Mai denkt man gerne an das Explodieren der Natur. Ja es ist geradezu gefährlich durch die Natur zu gehen, wenn der Kohl schießt, die Sonne sticht und die Bäume ausschlagen. Manch einer denkt im Mai auch an den Marienmonat mit seinen Maiandachten, die in diesem Jahr wegen Corona ausfallen.Mit Mai und Marien kann man auch Käfer in Verbindung bringen. Der Maikäfer, der vor Jahren als Plage galt, ist heute kaum noch zu finden. Max und Moritz ärgerten damit im Kapitel 5 den Onkel Fritz.

Am Muttertags-Sonntag krabbelte mir der links im Foto aufgenommene Maikäfer im Aachener Wald über den Weg. Seinen Bruder aus Schokolade, rechts im Bild, habe ich unweit davon in einer Konditorei am Jahnplatz entdeckt und mit nach Hause genommen.

Ein schönes Öcher-Platt-Gedicht von Hein Schiffers auf den Maikäfer kann man sich hier auf der „Öcher Singsang“-Seite anhören.

Michael Mathar

Neues Krüzzbrür-Aktionsheft

Ab Anfang Mai liegt die siebte Ausgabe unseres Aktionsheftes im Schriftenstand der Kreuzkirche, in den Geschäften der Anzeigengeber, sofern dies gewünscht wurde, und an ausgewählten Orten mit Bezug zum Pontviertel und/oder den Krüzzbrürn aus.

Wer vorab schon einmal das neue Aktionsheft durchblättern möchte, kann dies gerne hier online tun.

Abstand gewahrt

Bei unserer heutigen ersten gemeinsamen Pfarrausschuss-Versammlung per Videokonferenz wurde der in Corona-Zeiten geforderte Mindestabstand eingehalten – bis zu einem Mitglied sogar über 300 km.

Wir und Aachen vermissen unsere Jutta!

Unsere und die Freundin vieler Gruppierungen, Jutta Katsaitis-Schmitz, ist am 15. April im Alter von 85 Jahren friedlich eingeschlafen. Jutta war eine besondere und herausragende Chronistin unser Stadt mit großem Herz für die kleinen Vereine und die Menschen. Als Mitarbeiterin des Aachener Zeitungsverlags und in den letzten Jahren als freiberufliche Journalistin hat Jutta über viele Jahrzehnte ihren Beruf als Journalistin mit Freude,  Engagement und Herzblut für die Menschen  ausgeübt. Ihre Berichte schrieb Jutta immer  mit Sachverstand und Herzblut. Besonders die Brauchtumsvereine lagen ihr am Herzen.

Jutta wurde zwar nicht in Aachen geboren, aber Jutta war eine Öcherin durch und durch und bei ihren – auch kleinen – Vereinen fühlte sie sich wohl. Die „kleinen“ Vereine, Karnevalisten und die Krüzzbrür waren ihr ans Herz gewachsen.

Eines ihrer Lieblingsworte war „meine“: Denkt an meine kleinen Vereine und Gruppierungen, so klang es häufig in der Redaktion.

Wir Krüzzbrür erinnern uns sehr gerne an Jutta und auch an die Zeit als Jutta noch mit ihrem Paul unterwegs war. Jutta fühlte sich wohl bei den Krüzzbrürn und schrieb immer wohltuende und ermutigende Artikel über unsere Veranstaltungen. So wie andere Vereine auch, haben wir Krüzzbrür Jutta auch einiges zu verdanken und ihr größter Wunsch wäre gewesen, wenn der Pfarrausschuss Heilig Kreuz Krüzzbrür-Ordensträgerinnen zulassen würde. Dann wäre Jutta sicherlich die erste Krüzzbrür-Ordensträgerin geworden.

Wir Krüzzbrür vermissen Jutta. Schau von nun an, gemeinsam mit Paul, auf deine Vereine und die Krüzzbrür. Wir vermissen einen tollen Menschen und eine besondere Freundin. Wir alle werden und müssen Jutta immer in sehr guter Erinnerung behalten.

In enger Verbundenheit deine Krüzzbrür

Franz-Josef Staat
Pfarrausschuss Heilig Kreuz
Vorsitzender

Frohe Ostern !

Von wegen frohe Ostern, werden einige sagen, die aufgrund der Coronakrise ihre bunt bemalten Eier nicht gemeinsam mit Kind und Kegel titschen können, die nicht an die niederländische Küste oder in den Ski-Urlaub fahren können und die nicht einmal die Ostergottesdienste besuchen können.

Dass Jesus auferstanden ist, dass es also weitergehen wird, ist doch der Kern der frohen Botschaft zu Ostern, dem höchsten kirchlichen Fest. Übertragen auf die jetzige Krise könnte man dies so auslegen, dass wir voller Hoffnung daran denken sollten, dass es auch hier irgendwann wieder weiter geht, dass die Welt dann neu belebt wird. Vielleicht lernt man im Gegensatz zu vergangenen Krisen und Kriegen daraus und der Umgang miteinander wird achtsamer.

Der Pfarrausschuss hat seine geplanten Aktivitäten in dieser Zeit ausgesetzt. Der Austausch untereinander findet nun per Telefon, E-Mail, oder Videokonferenz statt. Eine seiner Aufgaben wurde allerdings noch wahrgenommen: Das Hängen der Turmfahnen an der Heilig-Kreuz-Kirche. Mit den Fahnen wird nicht nur an die triumphale, österliche Botschaft erinnert. Die Fahnen werden noch über die Ostertage hinaus den Kirchturm schmücken und sollen segen- und hoffnungsbringend durch die Krisenzeit begleiten.

Michael Mathar

Lesen Sie auch den zu Ostern erschienenen Gemeindebrief von Heilig Kreuz; hier

Abschied von Matthias Preuth

Als ob wir in Zeiten des Corona-Virus nicht schon genug ertragen, müssen die Familie und wir als Pfarrausschuss auch noch Abschied nehmen von einem Menschen, der geliebt wurde und den alle mochten. Unser Mitglied Matthias Preuth ist am 22. März im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Matthias war seit 44 Jahren aktives Mitglied im Pfarrausschuss Heilig Kreuz.

Obwohl wir alle wussten, dass es Matthias in den letzten Jahren, Monaten und Wochen nicht gut ging, sind wir bestürzt über seinen Tod. Matthias gehörte zum Pfarrausschuss und wenn es seine Gesundheit zuließ, waren Matthias und seine Ehefrau Eva immer bei unseren Aktionen und Veranstaltungen zugegen. Er gehörte trotz seiner gesundheitlichen Probleme zu den Aktivposten und manchmal mussten wir Matthias in den letzten Monaten sagen: Matthias lass dies doch andere machen!  So war Matthias, wo er anpacken konnte, stand er mit an vorderster Front.

Wir alle werden Matthias in wunderbarer Erinnerung behalten und sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei Eva und der Familie. Matthias wäre im kommenden Januar 80 Jahre geworden und so kann man trotz aller Beschwerlichkeiten sagen: Matthias hatte ein erfülltes und zumeist glückliches Leben.

Alles, was wir Gutes und Schönes über Matthias denken ist Realität, kann aber nicht trösten. Matthias wird – wenn auch in anderer Weise – weiter bei der Familie und bei uns sein. Wir vermissen gemeinsam einen tollen Menschen und einen besonderen Freund.

Wir alle werden und müssen Matthias immer in sehr guter Erinnerung behalten.

In enger Verbundenheit mit der Familie

Franz-Josef Staat
Pfarrausschuss Heilig Kreuz
Vorsitzender

Asche auf mein Haupt

„Woher kommen wir ?“ und „Wohin gehen wir ?“  sind Fragen, die Pfarrer Heinrich Korr zu Beginn des Aschermittwoch-Gottesdienstes in Heilig Kreuz gestellt hat, und die sich jeder stellen sollte. Der auf die Fastenzeit einstimmende Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche mit Empfang des Aschenkreuzes war sehr gut besucht, vor allem auch von jungen Menschen.

Der Ausklang der zurückliegenden Session fand im Anschluss an die Messe im Kreuzpunkt statt. Hierzu trafen sich neben der Pfarrausschussfamilie einige Mitglieder des Arbeitskreis St. Adalbert wie auch aus dem Gemeindeteam Heilig Kreuz sowie Krüzzbrür-Ordensträger Armin Drack. Traditionell wurden Heringe mit Pellkartoffeln gereicht.

Ein herzliches Dankeschön an Herbert Steins und Rainer Klügel für das Besorgen, Zubereiten und Tischdecken.

Kinder, Kostüme, Konfetti

Kinder, Kostüme und viel Konfetti

Foto: Frank Schmitz

so könnte man den karnevalistischen Kindernachmittag am 15.Februar 2020 im Adalberthaus Aachen überschreiben. Die gemeinsame Veranstaltung der Krüzzbrür und des Arbeitskreis St. Tolbet in Kooperation mit den Kita’s in Franziska von Aachen sorgte wieder einmal für viel Spaß, Spiel und Stimmung.

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