Lange nichts mehr von den Krüzzbrürn gehört?

Der Pfarrausschuss Heilig Kreuz musste wie 2020 auch in diesem Jahr wegen Corona schweren Herzens einige Veranstaltungen absagen. Vor allem vermisst der Pfarrausschuss die herzlichen Begegnungen und lockeren Gespräche mit den Krüzzbrür-Ordensträgern. Hier und da erfährt man über die Medien etwas von ihnen. So sei an dieser Stelle ein kleiner Ausschnitt aus dem letzten halben Jahr kurz zusammengefasst:

Das Golgotha-Kreuz des Lichts auf der Grabeskirche von Jerusalem, an dem Michael Hammers mitgewirkt hat, hat in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum. Michael Hammers bedauert allerdings, dass das ursprünglich hinterleuchtete Innenkreuz aus Aragonit und Bergkristallen stark leuchtenden LED-Panels zum Opfer gefallen ist und die symbolisch bedeutsame „Crux Gemmata“ nun eher zu einer Leuchtreklame geworden ist.

Im Rahmen des Programms „Heute zwischen Gestern und Morgen“ in der Synagoge von Aachen, das sich mit Fragen um das Judentum befasste, berichtete Max Kerner in einem Vortrag über Aachen und Jerusalem um 800.

Mit dem Preis an Führungskräfte, die sich für Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen, hat die RWTH Aachen bei der digitalen Preisverleihung „Famos für Familie“ Rolf Rossaint ausgezeichnet.

Simone Paganini hat ein neues Buch herausgegeben: „Unzensiert – Was Sie schon immer über Sex in der Bibel wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“. In den hier tabulos und spannend vorgestellten Bibelgeschichten, bei denen es um Sex geht, erlangen Leserinnen und Leser überraschende Erkenntnisse.

Auch Olaf Müller hat ein neues Buch auf den Markt gebracht: „Herr über Leben und Tod bist du“; wiederum ein Eifelkrimi, in dem die Kommissare Fett und Schmelzer ermitteln. Einige Textpassagen verweisen sogar auf die Krüzzbrür.

Unter dem Motto „Menschen HELFEN Menschen – und ich bin natürlich auch dabei!“ hat Ägid Lennartz bei der Benefiz-Gala in der Stadthalle Alsdorf zugunsten der Flutopfer in der Region mitgewirkt.

„Der Pfarrer geht. Die Basis muss ran.“ so lautete die Schlagzeile in der Zeitung als Pfarrer Josef Voß Ende August Abschied von St. Martinus und seinen Gemeinden Richterich, Laurensberg und Horbach genommen hat. Josef Voß bleibt aber auch weiterhin als Priester tätig.

Hans-Georg Schornstein (immer „ansprechbar“) hat sich für das Projekt „Fit für die digitale Welt – Bildungschancen von Kindern stärken“ engagiert.

Für Helmut Maintz gibt es hinsichtlich der Dombauarbeiten keine Langweile. Im August wurden zwei antike grüne Porphyrsäulen im Kreuzgang des Aachener Doms wieder aufgestellt. Im September sorgen die Dom-Glocken für ausreichend Beschäftigung.

Wendelin Haverkamp und Dieter Kaspari, die den Zuhörer*innen schon oft digital die Welt als Keller und Balkon erklärten, haben im Sommer eine Künstlermappe mit zwölf fotografisch-poetischen Monatsblättern mit dem Titel „Bilder in uns Worte darüber“ als hochwertigen, limitierten und signierten Druck herausgebracht. Eine Matinee zur Mappe fand im Grenzlandtheater statt.

Er kann den Journalismus nicht ablegen. Zu Ostern nimmt sich Bernd Mathieu einen Öcher Klassiker vor: Der Goldhase, ein echter Öcher Jong. Zum CHIO interviewt er die ALRV-Präsidentin Stefanie Peters. Auf seiner Website Media Mathieu ist er mit seinen Beiträgen und Meinungen stets präsent.

Karl Allgaier, 1. Vorsitzender des Förderkreises Öcher Schängche e.V. hatte allen Grund zu feiern: „100 Jahre Öcher Schängche“. Das Jubliäumsfest war Mitte September.

Für den Aachen-Besuch der Kanzlerin am Vortag der Bundestagswahl hat Michael Nobis im Auftrag der Aachener CDU eine 80×60 cm große Kräuterprinte mit Merkelraute, Klenkes und Aachener Dom gebacken.

Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, freut sich auf die von Christi Himmelfahrt auf den 2. Oktober verschobene Karlspreisverleihung an den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis.

Beim Jahres-Abschlussgottesdienst der Krüzzbrür am 17.12.2021 um 18:30 in Heilig Kreuz wird uns Willy Schell musikalisch begleiten. Also diesen Termin schon einmal vormerken.

M.Mathar

Kein Herbstfest 2021

Mit der Veröffentlichung des Krüzzbrür-Aktionshefts im Mai diesen Jahres waren wir noch guter Hoffnung, dass wir das letztjährig coronabedingt ausgefallene 21. Herbstfest in diesem Herbst stattfinden lassen können.

Am 19.07.21 tagte der Pfarrausschuss Heilig Kreuz nach langer Zeit nun wieder in Präsenz und es tat allen gut, sich noch einmal persönlich zu begegnen und auszutauschen. Bei dieser Versammlung wurde schweren Herzens entschieden, das für den 30. Oktober 2021 geplante Herbstfest im Saal der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) ausfallen zu lassen. Der Grund dafür liegt darin, dass seitens der KHG nur 60 Besucher zugelassen werden und sich somit die Benefizveranstaltung nicht mehr tragen würde.

Die folgenden Veranstaltungen werden jedoch nach derzeitigem Stand stattfinden:

  • 04. November 2021: Martinszug für die Kinder im Pontviertel (abgesagt mit PA-Entscheidung vom 20.09.21)
  • 17. Dezember 2021: Jahresabschluss-Gottesdienst in der Kreuz-Kirche
  • 19. Februar 2022: karnevalistischer Kindernachmittag der Kitas in Franziska von Aachen

Fit für die digitale Welt – Bildungschancen von Kindern stärken

Für die Unterstützung des Projekts der Katholikenräte der Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land „Fit für die digitale Welt – Bildungschancen von Kindern stärken“ hat unser Freund und Krüzzbrür-Ordensträger Hans-Georg Schornstein mit einem Brief an die Krüzzbrür geworben. Gerne geben wir den Unterstützungswunsch von Hans-Georg Schornstein, der zugleich auch Geistlicher Assistent des Katholikenrats Aachen-Stadt ist, an die Leserinnen und Leser unserer Homepage weiter.

In dem Projekt engagieren sich Menschen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, die nur schwer einen Zugang zum Internet und zum digitalen Lernen haben. Nähere Info zum Projekt und zur Spendenmöglichkeit finden Sie hier oder auf der Seite des Bistums.

Der Himmel geht über allen auf …

… und belebt auch erfreulicherweise die Ponstraße wieder.

Endlich darf man wieder unter freiem Himmel zusammenkommen, endlich hat man ein Stück Freiheit zurückgewonnen, endlich können die Gastronomen der Pontstraße wieder Kundschaft bewirten, endlich können die lecker angebotenen Speisen und Getränke draußen ungezwungen genossen werden.

Auch die Kirche Heilig Kreuz bietet vielen Passanten, unabhängig von deren Religion, eine tolle Sitzgelegenheit zum Verzehr von Speisen und Getränken, nämlich den Treppenaufgang im Eingangsbereich des Hauptportals sowie die Treppe zum danebenliegenden Pfarrhaus. Die Müllentsorgung durch die Stadtreinigung Aachen bzw. durch eine Angestellte der Pfarre ist mit inbegriffen. Für die Notdurft stehen Nischen um die Ecke in der Kreuzherrenstraße bereit, zu erkennen am Geruch oder am zerfressenen Mauerwerk der Kirche.

Nachhaltigkeit und Achtsamkeit sind Worte, die derzeit gerne von Jung und Alt gleichermaßen in den Mund genommen werden. Verantwortung und Respekt gehören ebenso dazu. Ich denke, wenn jeder bei sich selbst beginnt, sollte eine lebenswerte Zukunft in einem verständnisvollen und toleranten Miteinander möglich sein.

Michael Mathar

Neues Krüzzbrür-Aktionsheft

Ab Anfang Mai liegt die neunte Ausgabe unseres Aktionsheftes im Schriftenstand der Kreuzkirche, in den Geschäften der Anzeigengeber, sofern dies gewünscht wurde, und an ausgewählten Orten mit Bezug zum Pontviertel und/oder den Krüzzbrürn aus.

Gerne kann das neue Aktionsheft auch online hier auf den Seiten unserer Hompage durchblättert werden.

Vorstandswahl

Auf der Generalversammlung am 12.04.2021, die diesmal nicht in den ehrwürdigen Räumen des Pfarrhauses in der Pontstraße stattfinden konnte, sondern per Video-Konferenz stattfand, wurde nach zwei Jahren der alte vierköpfige Vorstand, der für seine ausgezeichnete Arbeit von den Mitgliedern gelobt wurde, entlastet und zugleich als neuer Vorstand wiedergewählt.

Auch Helmut Jacobi wurde als Kassenprüfer Helmut Jacobi  wieder in seinem Amt bestätigt.

Kann denn Liebe Sünde sein?

Dass katholische, homosexuelle Priester nicht heiraten dürfen ist klar; das liegt eindeutig am Zölibat. Aber das ist wiederum ein anderes Thema.

Dass die Katholische Kirche aber grundsätzlich nach einer Stellungnahme des Vatikans gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht gutheißt, stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. Gott könne Sünde nicht segnen, teilte die vatikanische Glaubenskongregation zur Begründung mit. In einem alten Schlager wird die Frage gestellt: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ Offensichltich ja. Genehmigt durch Papst Franziskus beantwortete die Glaubenskongregation die Frage einer möglichen Segnung gleichgeschlechtlicher Paare durch katholische Geistliche mit einem klaren „nein“.

Als Pfarrausschuss Heilig Kreuz haben wir uns auf die Fahne geschrieben, das religiöse und gesellschaftliche Leben in der Gemeinde zu fördern, zu pflegen und mitzugestalten. Viele unserer Aktivitäten sind darauf ausgerichtet. Trotz der uns manchmal nachgesagten Traditionsverbundenheit (alles was mindestens dreimal gemacht wurde, ist Tradition) setzen wir uns natürlich auch mit aktuellen Themen unserer Zeit auseinander. Wir leben schließlich im hier und jetzt und nicht in einem vergangenen Jahrhundert. Und deswegen äußern wir an dieser Stelle deutlich unseren Protest gegen die Entscheidung der Glaubenskongregation zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Diese Entscheidung ist uns unverständlich, sie ist in unseren Augen nicht zeitgemäß und gewiss für zwei sich liebende Menschen auch nicht Gott gewollt.

Ostern steht vor der Tür. Der Mensch gewordene Gott hat sich für uns hingegeben, für alle Menschen, egal welcher Couleur. Die Welt ist nun mal bunt und wir leben in ihr.

Wo jetzt die Friseure wieder geöffnet haben, ist es an der Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden.

Für den Pfarrausschuss Heilig Kreuz

Michael Mathar

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …

… könnte man meinen. Ein alter Brauch ist Karneval oder Fastnacht, an dessen Ende der Aschermittwoch steht. Bunte Verkleidung oder Masken gehören dazu. In einigen Teilen des Landes sollen die Masken Angst einjagen, um die bösen Geisten und den Winter zu vertreiben. Das ist wohl auch ohne Verkleidung und Karnevalsumzüge, allein mit medizischen Masken gelungen. Vorige Woche lagen die Temperaturen noch im zweistelligen Minusbereich, die nächsten Tage nach Aschermittwochen werden auf zweistellige Plusbereiche prognostiziert.

Aber vorbei ist am Aschermittwoch noch lange nicht alles. Die Pandemie-bedingten Einschränkungen gehen weiter. Haben wir denn seit dem letzten Jahr nicht schon auf genug verzichten müssen? Diese Frage stellte auch Pfr. i.R. Franz-Josef Radler am heutigen Aschermittwoch im Gottesdienst in Heilig Kreuz und gab in seiner Predigt auch gleich die Anwort darauf. Gott wird uns Kraft geben, auch in der nun folgenden 40-tägigen Fastenzeit, die wir zugleich als Gnadenzeit begreifen dürfen. Er ist immer bei uns.

Den Gottesdienstbesucherinnen und -besucher wurde unter Berücksichtigung der besonderen Situation diesmal kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, stattdessen wurde ein wenig Asche berührungsfrei aufs Haupt gestreut.

Das traditionelle Fisch-mit-Pellkartoffel-Essen des Pfarrausschusses im Anschluss an den Gottesdienst ist wie alles andere natürlich auch ausgefallen. Blieb also nur die Empfehlung: Jeder für sich zuhause.

Michael Mathar

Et es mär eämol Fastelovvend

Der Pfarrausschuss Heilig Kreuz singt „Öcher Leddche“.

Unter der Leitung von Rudi Erdmann sangen damals die Pfarrausschuss-Mitglieder ein Potpourri altbekannter Aachener Lieder. Begleitet an den Instrumenten wurden sie von Michael Wirtz.

  1. Öcher Jonge
  2. Et es jo Fastellovvend
  3. Op der Pläi
  4. De Frau Timm
  5. Fränzje
  6. Jusch, jusch, jusch
  7. Margarete
  8. Ene Puckel ejjen Siif
  9. Türelüre Lissje
  10. Nicht weit von hier
  11. Mädchen meiner Seele
  12. Vür sönd va Oche
  13. Oche Alaaf
  14. als Zugabe: Et es mär eämol Fastelovvend

Herrenabend 2021

Krüzzbrur 2021

Normalerweise hätte es sich am 02. Februar 2021 bei den Ramrath-Brüdern in der Gaststätte am Knipp ordentlich geknubbelt. Und mit Sicherheit wäre hierüber auch in den Zeitungen berichtet worden.

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