Der Himmel geht über allen auf …

… und belebt auch erfreulicherweise die Ponstraße wieder.

Endlich darf man wieder unter freiem Himmel zusammenkommen, endlich hat man ein Stück Freiheit zurückgewonnen, endlich können die Gastronomen der Pontstraße wieder Kundschaft bewirten, endlich können die lecker angebotenen Speisen und Getränke draußen ungezwungen genossen werden.

Auch die Kirche Heilig Kreuz bietet vielen Passanten, unabhängig von deren Religion, eine tolle Sitzgelegenheit zum Verzehr von Speisen und Getränken, nämlich den Treppenaufgang im Eingangsbereich des Hauptportals sowie die Treppe zum danebenliegenden Pfarrhaus. Die Müllentsorgung durch die Stadtreinigung Aachen bzw. durch eine Angestellte der Pfarre ist mit inbegriffen. Für die Notdurft stehen Nischen um die Ecke in der Kreuzherrenstraße bereit, zu erkennen am Geruch oder am zerfressenen Mauerwerk der Kirche.

Nachhaltigkeit und Achtsamkeit sind Worte, die derzeit gerne von Jung und Alt gleichermaßen in den Mund genommen werden. Verantwortung und Respekt gehören ebenso dazu. Ich denke, wenn jeder bei sich selbst beginnt, sollte eine lebenswerte Zukunft in einem verständnisvollen und toleranten Miteinander möglich sein.

Michael Mathar

Neues Krüzzbrür-Aktionsheft

Ab Anfang Mai liegt die neunte Ausgabe unseres Aktionsheftes im Schriftenstand der Kreuzkirche, in den Geschäften der Anzeigengeber, sofern dies gewünscht wurde, und an ausgewählten Orten mit Bezug zum Pontviertel und/oder den Krüzzbrürn aus.

Gerne kann das neue Aktionsheft auch online hier auf den Seiten unserer Hompage durchblättert werden.

Vorstandswahl

Auf der Generalversammlung am 12.04.2021, die diesmal nicht in den ehrwürdigen Räumen des Pfarrhauses in der Pontstraße stattfinden konnte, sondern per Video-Konferenz stattfand, wurde nach zwei Jahren der alte vierköpfige Vorstand, der für seine ausgezeichnete Arbeit von den Mitgliedern gelobt wurde, entlastet und zugleich als neuer Vorstand wiedergewählt.

Auch Helmut Jacobi wurde als Kassenprüfer Helmut Jacobi  wieder in seinem Amt bestätigt.

Kann denn Liebe Sünde sein?

Dass katholische, homosexuelle Priester nicht heiraten dürfen ist klar; das liegt eindeutig am Zölibat. Aber das ist wiederum ein anderes Thema.

Dass die Katholische Kirche aber grundsätzlich nach einer Stellungnahme des Vatikans gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht gutheißt, stößt bei vielen Menschen auf Unverständnis. Gott könne Sünde nicht segnen, teilte die vatikanische Glaubenskongregation zur Begründung mit. In einem alten Schlager wird die Frage gestellt: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ Offensichltich ja. Genehmigt durch Papst Franziskus beantwortete die Glaubenskongregation die Frage einer möglichen Segnung gleichgeschlechtlicher Paare durch katholische Geistliche mit einem klaren „nein“.

Als Pfarrausschuss Heilig Kreuz haben wir uns auf die Fahne geschrieben, das religiöse und gesellschaftliche Leben in der Gemeinde zu fördern, zu pflegen und mitzugestalten. Viele unserer Aktivitäten sind darauf ausgerichtet. Trotz der uns manchmal nachgesagten Traditionsverbundenheit (alles was mindestens dreimal gemacht wurde, ist Tradition) setzen wir uns natürlich auch mit aktuellen Themen unserer Zeit auseinander. Wir leben schließlich im hier und jetzt und nicht in einem vergangenen Jahrhundert. Und deswegen äußern wir an dieser Stelle deutlich unseren Protest gegen die Entscheidung der Glaubenskongregation zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Diese Entscheidung ist uns unverständlich, sie ist in unseren Augen nicht zeitgemäß und gewiss für zwei sich liebende Menschen auch nicht Gott gewollt.

Ostern steht vor der Tür. Der Mensch gewordene Gott hat sich für uns hingegeben, für alle Menschen, egal welcher Couleur. Die Welt ist nun mal bunt und wir leben in ihr.

Wo jetzt die Friseure wieder geöffnet haben, ist es an der Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden.

Für den Pfarrausschuss Heilig Kreuz

Michael Mathar

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …

… könnte man meinen. Ein alter Brauch ist Karneval oder Fastnacht, an dessen Ende der Aschermittwoch steht. Bunte Verkleidung oder Masken gehören dazu. In einigen Teilen des Landes sollen die Masken Angst einjagen, um die bösen Geisten und den Winter zu vertreiben. Das ist wohl auch ohne Verkleidung und Karnevalsumzüge, allein mit medizischen Masken gelungen. Vorige Woche lagen die Temperaturen noch im zweistelligen Minusbereich, die nächsten Tage nach Aschermittwochen werden auf zweistellige Plusbereiche prognostiziert.

Aber vorbei ist am Aschermittwoch noch lange nicht alles. Die Pandemie-bedingten Einschränkungen gehen weiter. Haben wir denn seit dem letzten Jahr nicht schon auf genug verzichten müssen? Diese Frage stellte auch Pfr. i.R. Franz-Josef Radler am heutigen Aschermittwoch im Gottesdienst in Heilig Kreuz und gab in seiner Predigt auch gleich die Anwort darauf. Gott wird uns Kraft geben, auch in der nun folgenden 40-tägigen Fastenzeit, die wir zugleich als Gnadenzeit begreifen dürfen. Er ist immer bei uns.

Den Gottesdienstbesucherinnen und -besucher wurde unter Berücksichtigung der besonderen Situation diesmal kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, stattdessen wurde ein wenig Asche berührungsfrei aufs Haupt gestreut.

Das traditionelle Fisch-mit-Pellkartoffel-Essen des Pfarrausschusses im Anschluss an den Gottesdienst ist wie alles andere natürlich auch ausgefallen. Blieb also nur die Empfehlung: Jeder für sich zuhause.

Michael Mathar

Et es mär eämol Fastelovvend

Der Pfarrausschuss Heilig Kreuz singt „Öcher Leddche“.

Unter der Leitung von Rudi Erdmann sangen damals die Pfarrausschuss-Mitglieder ein Potpourri altbekannter Aachener Lieder. Begleitet an den Instrumenten wurden sie von Michael Wirtz.

  1. Öcher Jonge
  2. Et es jo Fastellovvend
  3. Op der Pläi
  4. De Frau Timm
  5. Fränzje
  6. Jusch, jusch, jusch
  7. Margarete
  8. Ene Puckel ejjen Siif
  9. Türelüre Lissje
  10. Nicht weit von hier
  11. Mädchen meiner Seele
  12. Vür sönd va Oche
  13. Oche Alaaf
  14. als Zugabe: Et es mär eämol Fastelovvend

Herrenabend 2021

Krüzzbrur 2021

Normalerweise hätte es sich am 02. Februar 2021 bei den Ramrath-Brüdern in der Gaststätte am Knipp ordentlich geknubbelt. Und mit Sicherheit wäre hierüber auch in den Zeitungen berichtet worden.

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Wintergedicht

Sehnsucht nach dem Frühling
(Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874)

O wie ist es kalt geworden
und so traurig, öd‘ und leer!
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr.

Auf die Berge möcht‘ ich fliegen,
möchte sehn ein grünes Tal,
möcht‘ in Gras und Blumen liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.

Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang.

Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald,
bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald!

Ein gesegnetes und gesundes neues Jahr 2021

wünscht der Pfarrausschuss Heilig Kreuz.

Krippe in Heilig Kreuz

So wie der Stern die drei Könige zum Kind in der Krippe von Bethlehem geführt hat, so symbolisiert er auch für die Sternsingerinnen und Sternsinger den Wegweiser zu Gott.

Leider können sie uns in diesem Jahr nicht persönlich ihre Segenswünsche überbringen, singen und auf dem Gemeinschaft stiftenden Weg für andere, notleidende Kinder in der Welt sammeln.

Das diesjährige Sternsingerlied „Wollt ihr mit uns die Welt verändern?“ , gesungen vom virtuellen Sternsingerchor gibt es hier zu hören und zu sehen.

Jahres-Abschlussgottesdienst der Krüzzbrür

Am Freitag, den 18.12.20 fand unter Einhaltung aller Corona-Bestimmungen der Jahres-Abschlussgottesdienst der Krüzzbrür in Hl. Kreuz statt. Der über dem Hauptportal von Hl. Kreuz eingemeißelte Wahlspruch der Kartäuser „Stat crux, dum volvitur orbis“, übersetzt: „Die Welt dreht sich, doch das Kreuz steht!“, bildete das Leitmotto, unter dem der von Vorstandsmitglied Rainer Klügel und Helmut Jacobi vorbereitete Gottesdienst gefeiert wurde.

Die Messfeier wurde von unserem Krüzzbrür-Ordensträger Pfr.i.R. Ralf Freyaldenhoven gehalten. Während sich um uns herum die Welt verändert, steht das Kreuz in Form von Glauben an Gott und Vertrauen auf Gott fest in unseren Herzen. In seiner Predigt bat Pfr.i.R. Ralf Freyadenhoven, es sollte jeder einmal für sich hinterfragen, ob der Glaube und das Gottvertrauen wirklich noch seinen festen Platz in unseren Herzen hat.

Rainer Klügel verwies in seiner Ansprache darauf, dass dieses Kreuz – der Glaube an Gott – uns Mut, Hoffnung und Zuversicht gibt. Hoffnung, Mut und Zuversicht stellen für uns gerade in den jetzigen Tagen ein große Hilfe dar. Als hoffnungsbringendes Zeichen wurde zudem eine „Krüzzbrür-Corona-Kerze“ gesegnet und entzündet.

Begleitet von Regionalkantor Thomas Linder an der Orgel beeindruckteTenor und Krüzzbrür-Ordensträger Willy Schell erneut mit seiner Stimme. Alle Anwesenden, denen das Singen ja nicht erlaubt war, spendeten ihnen nach dem Schlusslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ kräftig Beifall.

Im Gottesdienst wurde auch unserer verstorbenen Freunde und Freundinnen gedacht:

  • unseres langjährigen Mitglieds Matthias Preuth,
  • Jutta Katsaitis-Schmitz,
  • Ponttor-Ordensträger Hein Engelhardt,
  • Beate Ungruhe, Ehefrau unseres Mitglieds Alfons Groneschild,
  • Krüzzbrür-Ordensträger Pfr. Hubert Leuchter,
  • unseres langjährigen Präses Pfr i.R. Heinrich Korr.

Das anschließende Treffen im Pfarrhaus bei Christstollen mit Weihnachtsleberwurst musste leider aber verständlicherweise entfallen. Dies wurde aber am vierten Adventssonntag im ganz kleinen Kreis digital per Videokonferenz nachgeholt.

M.Mathar