„Wir schmieden das Eisen solang es noch warm ist …“

sangen als Dankeschön die zahlreichen Gäste dem Gastgeber Michael Hammers, der die Krüzzbrür-Familie zu einem Besuch seiner Schmiede eingeladen hatte.

Aus seinen kurzweiligen und höchst interessanten Vorträgen war deutlich heraus zu hören, dass Michael Hammers mit Leib und Seele, mit Feuer und Flamme als Kunstschmied tätig ist, auch wenn der Beruf wie er traurig feststellte leider vom Aussterben bedroht sei. Die filigrane Schmiedearbeit am Beispiel der aus Eisen über dem Feuer geformten Kettenglieder des Barbarossa-Leuchters zeugt von einer Handwerkskunst, die bald keiner mehr kennt, wenn nicht irgendwann junge Leute in dieses Handwerk nachwachsen.

Wie Michael Hammers zu diesem Handwerk kam, konnte seiner Vita entnommen werden, die an diesem Abend noch einmal von Karl Allgaier in seiner unnachahmlichen Art vorgetragen wurde („alles andere ist verzogene Anstellerei“).


 

Wie uns Michael Hammers schilderte, stand eines seiner weltumspannenden Projekte in Verbindung mit dem Schmuck der Operndiva Maria Callas. Über sein erstes Projekt, dem Lichtkreuz auf der Grabeskirche in Jerusalem, referierte er ausführlich anhand zahlreicher Bilder, die den Bogen von der Planung bis zur Errichtung des Kreuzes spannten. Ein nicht benötigter, vom griechischen Patriarchen von Jerusalem Diodoros I. gesegneter Baustein dieses Kreuzes, ein geschliffener Bergkristall, schenkte Michael Hammers spontan und überraschend der Kreuzkirche in Aachens Pontstraße und übergab den Edelstein an Pfr. Dr. Claus Wolf.

Dass auch das Drumherum des Schmiedebesuchs stimmte, dafür sorgten Michaels Frau Anja und die beiden Angestellten Paul und Jesus. Der Abend  war nämlich nicht nur mit Vorträgen gefüllt, sondern bot bei Gulasch mit Kraut, reichhaltigen Getränken und leckerer Erdbeertorte noch genügend Gelegenheit zur Unterhaltung.

dubbele merssi !

Michael Mathar

Einkehrtage 2018

Für die Einkehrtage des Pfarrausschuss am 16./17.03.18 im Nell-Breuning-Haus hatte in diesem Jahr die Vorbereitungsgruppe einen spielerischen Einstieg in das Thema „Gemeinschaft“ gewählt.

Nach einem „Intelligenztest“, der eher dazu diente, Auf-merksamkeit zu wecken, sollte jeder sechs Behauptun-gen über sich aufschreiben. Um zu ergründen, wie gut wir uns kennen, sollten vier dieser Behauptungen der Wahrheit entsprechen, zwei sollten gelogen sein. Hierbei haben wir nicht nur gut gelacht, sondern auch viel über die anderen erfahren, was wir bisher nicht wussten.

Trotz vorgerückter Stunde wurde noch eine weitere Aufgabenstellung bewältigt. Es war zunächst in Einzelarbeit, dann in Gruppenarbeit und schließlich über Delegation die Rangfolge überlebenswichtiger Utensilien bei einem Schiffbruch zu erstellen. Am Ende dieser intensiven Diskussionsrunde kam schließlich ein Kompromiss heraus, mit dem alle zufrieden waren. Nach dem langen Arbeitsabend ging es in die Bierstube, wo die Gespräche bis weit nach Mitternacht  fortgeführt wurden.

Am Samstag nach dem Frühstück versammelten wir uns in der Kapelle zum Gottesdienst, den Claus Wolf vorbereitet und zelebriert hatte. Lieder und Texte hatten ebenfalls den Bezug zum Thema „Gemeinschaft“.

Aus dem sich anschließenden Gesprächsvormittag sind unter anderem vier Gedanken hervorzuheben: „mehr Zeit für Persönliches nehmen“; „Atmosphäre bei unseren Versammlungen schaffen“, „neue Impulse für eingefahrene Abläufe finden“ und „künftige Pfarrheimnutzung“. Wie Zusammenarbeit funktionieren kann, war dann in dem in Gruppenarbeit durchgeführten Projekt „Fliegendes Ei“ gut erkennbar. Drei Teams konstruierten mit begrenzten Materialien im Wettstreit jeweils ein ‚Fluggerät‘ für ein rohes Ei, das vom 3.Stock unbeschadet auf den Boden gebracht werden sollte. Ein Ei hatte den Flug nicht überstanden, was aber nicht schlimm war, da ja vor allem die gemeinsame Vorbereitung und der Spaß im Vordergrund standen.

Es haben diesmal erfreulicherweise relativ viele Mitglieder an den Einkehrtagen teilgenommen und es wurde festgestellt, dass es kaum eine andere pfarrliche Gruppierung gibt, die nach 70 Jahren immer noch aktiv ist.

Michael Mathar

 

 

 

 

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …

… aber es ist auch der Beginn einer Zeit der Besinnung und der Vorbereitung auf das Osterfest.

Der hierauf einstimmende Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche mit Empfang des Aschenkreuzes war am Aschermittwoch sehr gut besucht, vor allem auch von jungen Menschen.

Die Pfarrausschussfamilie, zu der sich einige Krüzzbrür und Mitglieder des Arbeitskreis St. Adalbert gesellten, ließ nach der Messe die zurückliegende Session traditionell mit Heringen und Pellkartoffeln ausklingen.

Herrenabend 2018

In der Traditionsgaststätte „Am Knipp“ wurde am 30. Januar 2018 mit Professor Dr. Simone Paganini der 46. Krüzzbrür-Ordensträger gefeiert. Pfarrausschuss-Vorsitzender Franz-Josef Staat begrüßte die Gäste zusammenfassend mit „Lejjv Mannslü“ und ließ damit die Hoffnung aufkeimen, dass der Run aufs Buffet diesmal früher starten könnte. Er nahm sich allerdings dann doch die Zeit für die ausführliche Vorstellung eines jeden Gastes.

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Kirche und Karneval – Amen und Alaaf

Proppenvoll war die Citiykirche – St. Nikolaus in der Großkölnstraße am 10 Januar. Unter dem Motto „Os Kultur es ieschte Wahl met et Mönster än dr Karneval“ fand zur Eröffnung der Karnevalssession ein Ökumenischer Wortgottesdienst mit Fahnen- und Standartensegnung statt. Der Einladung zur Teilnahme an diesem Gottesdienst sind sehr viele Menschen gefolgt. Sie hatten während der 1 1/2 -stündigen Dauer Zeit und Gelegenheit zum Beten, zum Singen und zum Lachen.
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Jahresabschlussgottesdienst

Am 15. Dezember feierten Pfarrausschuss und Krüzzbrür den Jahresabschluss mit einem Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche.Der Pfarrausschuss-Vorsitzende Franz-Josef Staat blickte mit den einleitenden Worten zurück auf das vergangene Jahr, auf freudvolle, aber auch auf schmerzliche Ereignisse. Er dankte allen, die das Wirken des Pfarrausschuss unterstützt haben.

Im Gedenken an die verstorbenen Günter Kannengießer, Herbert Prömper und Hans-Josef Thouet wurde die Messfeier von unserem Präses Pfarrer Dr. Claus Wolf gehalten. Evangelium und Predigt handelten von Martha und Maria, von Geschäftigkeit und Besinnlichkeit, beides Merkmale, die gerade in der Vorweihnachtszeit eine nicht unerhebliche Bedeutung haben.

„Wachet auf, ruft uns die Stimme“, „Ave Maria“ und „I’m dreaming of a white Christmas“; mit diesen Liedern beeindruckte der Tenor und Krüzzbrür-Ordensträger Willy Schell.   Begleitet wurde er von Regionalkantor Thomas Linder an der Orgel.

Im Anschluss an den Gottesdienst zog eine große Zahl der Gottesdienstbesucher in die Räumlichkeiten des benachbarten Pfarrhauses, in dem zu Christstollen mit Leberwurst und diversen Getränken eingeladen war.

Michael Mathar

Sessionseröffnung 2017

Während in Berlin die Sondierungsgespräche zu einer Jamaika-Koalition immer noch nicht zu einem Abschluss gekommen sind, haben die Krüzzbrür bei der Sessionseröffnung am 18. November im Adalberthaus an der Wilhelmstraße schon ihren neuen Ordensträger vorgestellt.

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Herbstfest 2017

Bereits zum 18. Mal richtete der Pfarrausschuss Heilig Kreuz gemeinsam mit dem bekannten Kabarettisten und Krüzzbrür-Ordensträger Dr. Wendelin Haverkamp ein Herbstfest aus.

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